Schützt die KiTas und Familien

Augen zu und durch ist keine Option!

Wie lange will uns die Regierung noch zum Affen machen? Wann wird es endlich klare und verbindliche Regelungen für die KiTas aller 16 Bundesländer geben?

Wir möchten euch zu einem stillen Protest aufrufen!

Lasst uns gemeinsam als Familien, KiTa-Fachkräfte und Träger zeigen, dass wir tragfähige Konzepte fordern, die die Kitas und Familien gut durch die nächsten Monate der Pandemie bringen!

Deshalb starten wir gemeinsam mit den KiTa-Fachkräfteverbänden verschiedener Bundesländer eine Bilderaktion, mit der wir auf die aktuelle Situation der KiTas aufmerksam machen wollen. Ganz im Stile der drei Affen werden mit den Bildern in unserer Onlinegalerie einen stillen digitalen Protest ins Leben rufen. Es ist wichtig, Gesicht zu zeigen und deutlich zu machen, dass viele Fachkräfte und Familien mit dem aktuellen Corona-Management nicht einverstanden sind.

Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen? Nicht mit uns!

Machst du mit? Dein Bild kannst du mit Hilfe des Formulars am Ende dieser Seite hochladen oder per Mail schicken an info@kitafachkraefteverband-rlp.de. Wenn du dich nicht fotografieren möchtest, dann werde doch einfach kreativ: Hauptsache, unsere Message wird deutlich!

Alternativ oder zeitgleich könnt ihr das Bild auf den sozialen Medien hochladen, es als Profilbild nutzen, an Freunde versenden und sie auffordern, mitzumachen. Hierfür verwendet bitte den Hashtag #augenzuundurchistkeineoption

    Stimmen aus der Praxis:

    „Es muss dringend was passieren. So kann das nicht weitergehen. Wir fühlen uns alleingelassen.“

    „Auch wenn ich als Alleinerziehende unter die Notbetreuung Falle, für was ich sehr dankbar bin, ist der allgemeine Umgang mit aktiven Schutzmaßnahmen in den Kitas durch sinnvolle Gebäudeausstattung und der immense Druck, der auf den Eltern lastet nicht tragbar. Hier muss gehandelt werden. Auch weiterführend! Eine Möglichkeit im Homeoffice gleichzeitig eine Kinderbetreuung zu managen ist ebenso untragbar und nirgends eindeutig gesetzlich geregelt.“

    „Vorschläge an das Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz

    • Mehr Transparenz im Bezug auf Beweggründe für politische Entscheidungen. Vermutlich soll der Appell an die Eltern /die Aufrechterhaltung des Regelbetriebs dazu dienen, vor allem Familien in prekären Situationen niedrigschwellig zu unterstützen. Ein Diskurs mit diesem Verband hätte zu einem konstruktiven Austausch mit pädagogischen Fachkräften beigetragen. Gemeinsam erarbeitete Empfehlungen für Bedarfe der Eltern und Rahmenbedingungen könnten ein möglicher Ansatz sein.
    • Bereitstellung von Luftfilteranlagen in Kitas
    • Bereitstellung von FFP2- und OP-Masken, zum Schutz pädagogischer Fachkräfte, insbesondere derer, die der Risikogruppe angehören und bei individuellem Bedarf (beispielsweise präventiv, wenn ein Kind Erkältungssymptome zeigt, um eine Infektion/Verbreitung durch die pädagogische Fachkraft zu vermeiden).
    • Falls noch nicht geschehen: Gezielte Forschung (im Rahmen der Corona-Kita-Studie des RKI) auf die neuen Virus-Mutationen (England und Afrika) bezüglich Ansteckungsfähigkeit in der Kita. Ggf. Anpassung des Gesundheitsschutzes.
    • Weiterentwicklung der Konzepte, Rahmenbedingungen, Empfehlungen für mehr Gesundheitsschutz in Kitas eingebettet in einem konstruktivem Austausch mit pädagogischen Fachkräften und Frühpädagog*innen/en.

    Das Fachkräftebarometer Frühe Bildung des WIFF erwartet 20.400 fehlende Kita-Fachkräfte in den nächsten Jahren. Um Fachkräfte für Zukunft zu binden und zu gewinnen, braucht es positive und konstruktive Signale. Für eine professionelle pädagogische Begleitung der Kinder.“