Arbeiten am Limit unter permanenter Ansteckungsgefahr

Die Arbeit in unserer städt. Kita ist so kraftzehrend, dass wir alle kurz vorm Burnout stehen. Es ist absolut unverständlich dass wir unter permanenten Personalmangel, meist eine Erzieherin auf 25 Kleinkinder, vollkommen ungeschützt die Stellung zu halten haben. Pädagogische Arbeit ist nicht mehr möglich, es ist eine einzige Massenabfertigung der Kinder, immer unter der Angst, es könnte etwas passieren.
Das Risiko und die Belastungen stehen in keinem Verhältnis zu unserer miesen Bezahlung.
Wir brauchen mobile Testteams, die mindestens zweimal wöchentlich alle Kinder durchtesten. Das Arbeiten mit Maske ist unerträglich anstrengend, da es die Kommunikation mit Kleinkindern unermesslich erschwert. Doch wo bleiben die Luftfilteranlagen??? Oder die räumlichen Erweiterungen die eine Einhaltung des Kita Zukunftsgesetzes erfordern?? Warum werden Schulkinder, die doch viel eher Hygienestandards einhalten können, getestet und Kita Kinder nicht? Warum werden wir diesem ständigen Gesundheitsrisiko ausgeliefert, wo doch über Wochen nicht mal Schutzmasken vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden??
Ich glaube nicht, dass ich meinen einst so geliebten Beruf unter diesen Bedingungen noch langfristig ausüben möchte.
Es macht mich so traurig, was wir den Kindern täglich zumuten, ein Kind nach dem anderen entwickelt stressbedingte Verhaltensticks.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Consent Management Platform von Real Cookie Banner