Enttäuschung und Wut

Ich bedauere sehr heute nicht dabei sein zu können.
Meine Gedanken drehen sich schon seit Wochen, Monaten, gefühlte Jahre im Kreis und es fällt mir zunehmend schwerer meine Kräfte zu mobilisieren. Enttäuschung, Verzweiflung und Angst wechseln sich ab, so wie bei vielen, vielen meiner Kolleginnen landesweit. Als pädagogische Fachkraft bin ich es gewohnt um die Ecke zu denken, spontan zu sein und vor allen Dingen empathisch. Ich reflektiere mich und mein Verhalten und bringe viel Verständnis für die Beweggründe und Handlungsweisen anderer Menschen auf-… kurzum ich habe Verständnis und ein gut ausgebildetes Einfühlungsvermögen, würde es auch Sensibilität nennen.

Hier ist jedoch meine Grenze erreicht, sogar schon überschritten…. Ich habe kein Verständnis für die Entscheidungsträger mehr und ich will es auch gar nicht mehr haben!

Die Enttäuschung und die Wut sind zu groß.


Die Forderungen der pädagogischen Fachkräfte im Land sind weder überzogen und unverständlich, nein sie sind nachvollziehbar, umsetzbar und deutlich! Wir sind die Basis, die Experten… Wen sonst wollt ihr denn zu Rate ziehen wenn nicht uns????


In Gedanken bin ich heute bei meinen Kolleginnen, die hoffentlich ordentlich Rabatz machen und vielleicht endlich mal gesehen werden! Ich danke Euch!!!

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